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Wie Arbeitnehmer dem Unternehmen schaden können

Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Mitarbeiter - daher spielt die Personalauswahl die entscheidende Rolle beim Wettbewerb um die Top-Talente.

Mitarbeiter werden eingestellt, um wichtige Aufgaben zu übernehmen, Ideen einzubringen, Projekte voranzutreiben und natürlich zum Erfolg des Unternehmens beizutragen.

Was beim Großteil der Angestellten einwandfrei funktioniert und zu keinerlei Problemen führt, lässt sich nicht ohne Weiteres für alle Arbeitnehmer verallgemeinern.

Zu spät merkt man oft, wen man sich da in die eigenen Reihen geholt hat. In diesem Fall leidet das komplette Umfeld dieses Mitarbeiters darunter, oft sogar das ganze Unternehmen.

Ob bewusst oder nicht, mit böswilliger Absicht oder aufgrund von Fahrlässigkeit oder Gleichgültigkeit: Manche Mitarbeiter bringen ihrem Unternehmen keinen Nutzen, sondern fügen ihm stattdessen Schaden zu - und zwar auf unterschiedliche Arten.

1. Durch unzureichende Leistungen.

Der häufigste unter den schädlichen Arbeitnehmer-Typen. Die Leistungen lassen über einen längeren Zeitraum zu wünschen übrig, Aufgaben werden gar nicht, nicht termingerecht oder nur mit vielen Fehlern erledigt. Kunden äußern immer wieder ihre Unzufriedenheit mit den erbrachten Leistungen. Auch die Kollegen leiden unter diesen Mitarbeitern, da die zusätzlichen Aufgaben oft an ihnen hängen bleiben.

2. Durch Rufschädigung

Gerade im direkten Kundenkontakt sind es die Mitarbeiter, die den Ruf eines Unternehmens präsentieren. Hier kann entweder durch Professionalität, Freundlichkeit und Kundenorientierung gepunktet werden - oder das Image des Arbeitgebers ruiniert werden. Besonders schwierig und teuer wird es, den Ruf wieder herzustellen, wenn er erst einmal Schaden genommen hat.

3. Durch Verschlechterung der Arbeitsatmosphäre

Einige Arbeitnehmer schaffen es durch ihre Persönlichkeit oder auch ihr Verhalten gleich das gesamte Team mit runterzuziehen. Sie verbreiten negative Stimmung, verbreiten Gerüchte, reden schlecht hinter dem Rücken anderer oder versuchen den Erfolg von guten Kollegen zu verhindern. Die schlechte Arbeitsatmosphäre sorgt nicht nur für Streit, sondern auch für signifikant schlechtere Leistungen im gesamten Team.

Bei folgenden 5 Arbeitnehmer-Typen sollten Unternehmen vorsichtig sein

Einige Arbeitnehmer-Typen, mit denen man sich das Büro teilen muss, können den Arbeitstag zur Qual werden lassen. Spätestens wenn andere Mitarbeiter in Mitleidenschaft gezogen werden, wird es für Unternehmen Zeit, etwas an der Situation zu ändern.

Der Ja-Sager

Dieser Typ ist meistens sehr beliebt: Er stimmt jedem Vorschlag zu, ist schnell zu begeistern und bietet gern seine Hilfe an. Eine eigene Meinung vertritt er hingegen nur selten oder gar nicht. Er möchte allen gefallen und nirgendwo anecken.

Hier versteckt sich ein großes Risiko: Er wird auch falschen Entscheidungen gern zustimmen und auf sein Feedback ist kein Verlass. Mit dem Ja – Sager wir es schwer konsequent die Unternehmensziele zu verfolgen und man läuft Gefahr große, vermeidbare Fehler zu begehen.

Der notorische Schwarzseher

In Allem und Jedem sieht er Probleme.

Eine optimistische Grundstimmung kennt er nicht. Neuen Entwicklungen oder notwendigen Veränderungen steht er grundsätzlich negativ gegenüber.

Sein Credo: Das kann nicht funktionieren...

Eine besondere Gefahr herrscht dann, wenn so ein Typ Kolleginnen und Kollegen mit seiner Art ansteckt. Wenn das Team in dieser Art mitgerissen wird, ist ein auf der Stelle treten vorprogrammiert.

Die/der dickköpfige Unbelehrbare

Sie/er weiß, wie alles funktioniert und hat schon alles selbst erfahren. Das ist ihr unerschütterlicher Glaube, denn sie hat es immer schon so gemacht – und warum sollte man das dann ändern. Lange Erfahrung kann ein Vorteil sein, doch die Unbelehrbare steht definitiv einer progressiven Weiterentwicklung im Weg.

Schnelle Veränderungen und Anpassungen sind heute jedoch gefragt, um mit dem Wettbewerb und dem Markt mithalten zu können. Die Geschwindigkeit in diesen Prozessen wird immer brutaler. Bei der Entdeckung von Unbelehrbaren im Mitarbeiterkreis müssen Unternehmen schnell agieren, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Der ewige Bedenkenträger

Konstruktive Kritik ist in Unternehmen erwünscht, so können begangene Fehler in Zukunft zu vermieden werden und man kann etwas daraus lernen – der ewige Bedenkenträger wird jedoch bewusst oder unbewusst andere regelmäßig verurteilen und durch „ja, aber“ jegliche Entwicklung und Innovation blockieren, um sich selbst mit dem Satz „ Das habe ich ja gleich gesagt“ zu profilieren.

Hier wir die gesamte Entwicklung von Unternehmen gehemmt, je nachdem welche Position der ewige Bedenkenträger bekleidet. Er belastet dauerhaft innovative Kollegen und schädigt so die Innovations-Kultur des gesamten Unternehmens.

Der lustlose Blockierer

Selbst beim Weg zur Arbeit lässt er jeden spüren, dass das schon eine besondere Leistung ist. Antriebslosigkeit begleitet ihn ständig. Projekte oder Aufgaben zu beginnen wird ständig herausgeschoben. Er hangelt sich durch den Tag und hofft, dass bald der Feierabend kommt.

Blockierer stecken andere mit ihrer Demotivation an und/oder stören auch Kollegen bei der Arbeit. Unmotivierte Bremsen müssen schnellstens ausfindig gemacht werden und wenn man Ihre Motivation nicht steigern kann, muss das Unternehmen dringend nach anderen Mitarbeitern Ausschau halten, die mit Freude und Engagement ihre Leistung erbringen.

Wie kann man vermeiden, dass einer der vorgenannten Typen nicht doch eingestellt wird?

Echte Personalberater und Branchenkenner schaffen es durch ihre Erfahrung und spezielle Interviewtechnik Blendern auf die Spur zu kommen. Ein spezielles Kandidatenprofiling unterstützt dabei auch Bewerbungsprofis zu überführen und Ihre wichtige Vakanz im Unternehmen nachhaltig richtig zu besetzen. Hier zählt dann nicht allein das Bauchgefühl sondern wissenschaftlich fundierte und aus der Praxis stammende Vorgehensweisen sichern die Entscheidung ab.

Wie Arbeitnehmer dem Unternehmen schaden können